Freehoster im Vergleich zu anderen Hostern im Internet

Man bezeichnet solche Anbieter als sogenannte Freehoster, die ihren Benutzern kostenfreien Speicherplatz im Internet anbieten. Hierbei erhält ein Benutzer im Normalfall keine eigene Domain, also Toplevel-Domain, sondern nur eine Subdomain mit einem Zusatz oder auch ein extra Unterverzeichnis. Ein Großteil der Freehoster finanzieren das Angebot bzw. nehmen ihre Kosten wiederum mit Werbung auf ihrer Webspace Seite ein. Diese erscheint dann als Pop Up oder Banner. Bei vielen älteren Freehostern gibt es auch noch Frames, die als Werbefläche dienen. Man bezeichnet nur solche Anbiter als Freehoster, die kostenlosen Webspace vergeben und den Benutzern zusätzlich ermöglichen, auch den Quellcode der eigens verwalteten Seiten zu erstellen, zu verändern und die Daten zu bestimmten, die darauf geladen werden. Viele Freehoster bieten daher einen speziellen FTP Zugang an. Mit diesem kann man sehr einfach und schnell Dateien auf den Server laden. Manchmal ist es auch möglich, dass Dateien mit HTTP hochgeladen werden. Dies nennt man dann Web FTP.

Einige Freehoster verwenden Eingabesprachen wie beispielsweise PHP. Desweiteren gibt es oft auch die Option, dass man bei einem Freehoster eine eigene Datenbank anlegen kann. Dies wird in den meisten Fällen durch DMBS My SQL unterstützt. Damit ist es möglich, auch kompliziertere Websites erstellen zu können. Diese fußen auf Seiten, die dynamisch generiert sind. Die Alternative wäre ein Content Management System wie beispielsweise Joomla. Fast alle Freehoster bieten unbegrenzten Traffic an, d.c. sie nutzen das Fair Use Principe. Im Klartext heißt das, so lange es keine übermäßige Belastung des Traffics durch Mirror Dienste oder Chats bzw. Communitys gibt, gibt es kein Limit. Dennoch gibt es noch immer Freehoster, die ein Limit setzen, auch wenn dies sicher nicht die optimale Lösung und erste Wahl für einen Benutzer ist. Normalerweise sind Webspaces von Freehoster etwas langsamer als Paidhoster. Diese bezahlen für die Bereitstellung des Servers Geld. Somit liegen auch mehrere Accounts auf einem einzigen Server, wofür sich wiedeurm eine modernere, leistungsstärkere Hardware lohnt. Bei Freehostern ist auch die Verfügbarkeit nicht immer gesichert. Die möglichen Uptimes schwanken daher je nach Anbieter mal mehr und mal weniger. Dennoch ist Freehosting absolut zu empfehlen, wenn man Geld sparen möchte, aber trotzdem Webspace benötigt.

Weitere Informationen in Englisch können Sie hier nachlesen.